20. März 2017

Anwesend:

Nephashet Arentide - Sternenelfe/Zirkeltaur, Derwisch, Talestos

Yen-Shi - Phirmamentelbe, Eismagier, Shin Ryou

Heyjiv - Feuerelb/Rotländer, Klingenkämpfer, Hajalandano

Succal - Sonnenork, Abraxas, Korban

Chebor - Wandergnom, Schütze, Halchior

NSCs:

Sidakres - Skartade, Assassin, Relvitia

Sho-Chen Yuen, Eismensch, Totenmagus, Tauron

Verlauf:

Heyjiv, Succal und Chebor kommen unabhängig voneinander in Bardresin an. Die Stadt ist immer noch in sehr schlechtem Zustand, noch immer liegen die Katapultgeschosse von 2-4t in der Stadt herum, noch immer werden Verschüttete gesucht. Man findet sich nach und nach im Caron-Tempel ein, der einzige Ort, wo derzeit für Reisende eine Unterkunft zu finden ist. Weil man die Fremden lieber zusammen packt, werden sie bei Yen-Shi und Nephashet einquartiert.

Nachdem Sidakres kurz vorbeigekommen ist, um zu sagen, dass die gefundene tote Harpyie wohl nicht aus Rimonuvi sondern aus Vellnatna kommt, lernen sich die Neuen kennen. Man kommt nach einigem Hin und Her überein, der Sache gemeinsam auf den Grund zu gehen. Danach besuchen sie die Gardekommandatur im Seidenviertel unter Gardeoberst Arados. Er ist sehr angetan von der Möglichkeit durch die Fremden weiterhin in der Angelegenheit rumrühren zu können. Als Flüchtling der Skartaden aus Genehia ist er nicht unbedingt ein Fan davon, die Füße still zu halten, wie es in der Stadt aber wohl traditionell der Fall ist. Bereitwillig kooperiert er mit den Spielercharakteren und zeigt ihnen die tote Harpyie, die sich wahrscheinlich aufgrund des Löwengiftes eines Manticors schon stinkend zu zersetzen beginnt. Die nach ihrem Tod magisch gewordene Klaue hat ihr Angreifer ausgerissen und mitgenommen, ebenso wie ihr Herz, was ein Wiederbeleben unmöglich macht. In dem geschützten Raum von Arados, den seine Schwester, eine Priesterin des Caron, wohl mit Angelum-Bannsprüchen versehen hat, nutzen sie die Frage an die Geister, um die Harpyie zu rufen. Sie kommt und beantwortet die Fragen. Ihr Auftrag war es wohl, die 3. Kysantri von Rimonuvi davon abzuhalten, über die alte Kanalisation in den Tempel einzudringen, der das eigentliche Ziel des Angriffs der Nachtelfen war. Getötet wurde sie vom Stadtpatron von Rimonuvi, dem sie aber wohl nur ausversehen über den Weg gelaufen ist. Er ist ein blauer Tiefenmanticor mit dem Namen Zeshkeppeth und sie denkt, dass er ein Thaumaturg sei, was auch recht wahrscheinlich ist. Klar ist, dass er nicht dort war, um seiner Stadt zu  helfen, der er ganz offensichtlich den Rücken gekehrt hat. Außerdem teilt der Geist der Harpyie noch mit, dass sie die Dienerin des Hauspatrons des Hauses der Baroness von Vellnatna ist. Die Hauspatronin ist ein Vareehna und heißt Ayaaveyh. Vermutlich ist sie in der Naturamagie sehr bewandert, vielleicht sogar eine Schamanin, was der Baroness einige Vorteile verschaffen würde, weil man ein Vareehna mit solchen Kenntnissen nicht als Patron erwarten würde.

Danach sehen sich die Charaktere den Schauplatz des Kampfes der Harpyie mit dem Manticor in der alten Kanalisation der früheren Stadt an. Es wird klar, dass er die junge Schwarzharpyie widererwarten nicht innerhalb der ersten zwei Kampfrunden töten konnte, was für eine Ausstattung mit Talismanen spricht und den Verdacht erhärtet, dass das Vareehna eine Schamanin ist. Nachdem die Magie des Manticors wohl keine ausreichende Wirkung zeigte, besann er sich auf seine körperlichen Attribute und schlug die Harpyie tot. Die Spuren finden sich deutlich an den Wänden der alten Kanalisation.

Die Frage, was der Manticor hier unten wollte, bleibt offen, also sieht sich die Gruppe nocheinmal genau in den Labyrinth-artigen Katakomben der alten Kanäle um und findet dabei gut verwischte Spuren eines alten Zugsystems, das für schwere Lasten improvisiert wurde. Sogar das Moos aus dem Unterreich, dass als Kraftfutter für hart arbeitende Triceratopse verwendet wird, hat hier oben überlebt, weil es wohl extra angebaut wurde vor Ort. Sie folgen den Spuren und finden einen durch eine Illusion geschützten, zugemauerten Raum. Nachdem sie die Illusion zerstört haben, erkennen sie, dass der Manticor wie schon vermutet, die Fähigkeit des Steinwandelns angewandt hat, um in den Raum zu kommen. Mit Hilfe eines Säureelementars öffnen sie die Wand und finden dahinter ein reich verziertes kleines Mausoleum vor. Es wurde aufgebrochen und alles magische entwendet. Die Spuren sind noch frisch, es war also der Manticor. Insbesondere scheint er es auf einen kleinen Gegenstand abgesehen zu haben, der sich in einer gut gesicherten Schatulle befand. Im Mausoleum ist ein junger Drache beigesetzt, die Knochen sind fein säuberlich aufgeschichtet, der Drache kann kaum Älter als 25 Jahre gewesen sein. Offensichtlich aber waren seine Flügel verkrüppelt was den Schluss nahe legt, dass es sich um ein Halbblut gehandelt haben könnte, dass aber dennoch verehrt wurde. Es wurde vor dem Bau des heutigen Bardresins, vor ca. 800 Jahren, hier beigesetzt. Es könnte sich um ein Halbblut aus Phönix und Drache gehandelt haben, da diese Region einst vor Jahrtausenden eine Begegnungsstätte zwischen Phönixen und Drachen gewesen war und noch heute unter vielen dieser Arkanis als heilig gilt.

Als die Ermittler des Tauron-Tempels in die Kanäle vordringen, bittet Yen-Shi Shin Ryou eindringlich um Hilfe, um das Mausoleum zu beschützen, woraufhin er ihr diesen Wunsch tatsächlich gewährt und das Mausoleum vollständig in eine kleine Glasmurmel bannt. Das göttliche Wirken bleibt nicht unbemerkt und so begegnet man dem Ermittler des Tauron-Tempels Sho-Chen. Er berichtet, dass König Beragon und König Zifala sehr daran interessiert seien, dass die Sache geklärt würde, auch wenn das eher  unüblich in dieser Kultur hier sei. Deshalb sollte man auch vorsichtig vorgehen. Er lädt die Gruppe auf einen Tee ein um Informationen auszutauschen.

Enddatum: 4.Car 22K - 16:00 Uhr

EP: 7

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