07. Juni 2016

Anwesend:

  • Kiadis - Schwarzelfe/Rolkondin(Berge), Hellebardier, Renja
  • Danjazha - Schlachtelbe/Skartadin, Kleriker, Shen Ra'ar

NSCs:

  • Huan-Yong - Eismensch/Ozeaner, Fallensteller, Limeja

Verlauf:

Die Gruppe macht sich auf, um Portal Nummer 21 zu erkunden. Es endet in einem Portalturm, der als einziger von der üblichen Anlage verborgen ist. Derzeit ist der Ort das Versteck einer Sklavenjäger-Bande. Es handelt sich dort etwa um 25 Sklavenjäger und 30 Sklaven, die hauptsächlich aus einheimischen Frauen und Mädchen bestehen. Die Jäger scheinen ebenfalls vornehmlich einheimisch zu sein und setzten sich hauptsächlich aus Rotländern, barbarischen Rotelfen und einigen Rolkonden vom Stamm der Barbaren und vom Stamm des Feuers zusammen. Die Gebäude sind Baufällig und dienen als Zellen, während die Sklavenfänger vornehmlich in Zelten eingerichtet haben. Es gibt außerdem recht viele Hunde, wahrscheinlich Spürhunde. Die Gruppe zieht sich ersteinmal wieder zurück und reisen stattdessen durch das Portal Nummer 20, dass sie zu einer alten, gefallenen Zwergenfeste bringt.

In der alten Zwergenfeste gibt es offensichtlich noch recht viele Tiefenratten und auch eine inzwischen endogene Hyria-Kolonie hat sich dort angesiedelt. Die Vögel mit den plastik-blauen Augen scheinen etwas ruhiger zu sein als ihre nahen Verwandten und werden offensichtlich auch deutlich älter, da sie nicht wie normale Hyrien ihre Älteren auffressen, zumindest, solange sich die Alten von der Kolonie abwenden und sich im inneren der Stadt nieder lassen. Eine dieser alten Hyrien ist recht auskunftsfreudig und erzählt von den Ratten, den Krattaks und von den Untoten, die sich um eines der Gebäude tummeln, und sogar hier und da junge Krattaks töten, wenn diese sich nicht fernhalten. Die Gruppe stellt darüber hinaus fest, dass es in der Stadt noch drei magische Orte gibt und zwei, deren Magie sich bereits auflöst. Sie beschließen, sich das mal aus der Nähe anzusehen, und erreichen einen der noch magischen Orte. Es ist ein recht großes Gebäude, das wohl mal ein Palast oder ähnliches war. Offensichtlich sind in dem Gebäude über 300 Gesinde und verwandte des Stadtgründerkönigs mit ihm begraben worden, der gesamte Palaststand. In diesem Palast-Mausoleum gibt es für jede dieser Personen einen eigenen Sarkophag, der an den Orten der üblichen Schlafstätten steht und wie eine solche Schlafstätte geformt ist und auch eine schlafende Figur als exaktes Abbild der jeweiligen Person enthält. Im Keller stoßen die Charaktere auf das Mausoleum des Königs selbst, dem scheinbar noch immer Opfer dargebracht werden, auch wenn in der Stadt offensichtlich niemand mehr lebt. Es finden sich einige Knochenhaufen und eine 20 Tage alte Leiche, der die Kehle aufgeschlitzt wurde. Ansonsten trägt das Mausoleum auffälliger Weise keinen einzigen Schriftzug. Nach einer Weile, die sich die Gruppe im Mausoleum umsieht, gesellen sich die Krattak-Wölfe dazu. Sie haben außergewöhnlich hellgraues Fell, das außerdem einen deutlichen, amethyst-farbenen Schimmer aufweist. Scheinbar sind sie an Menschen gewöhnt und haben eine Art Abkommen mit jenen, die hier Opfern, allerdings können sie nicht unterscheiden, dass die Gruppe nicht zu diesen Leuten gehört. Deshalb bieten sie, wie sie es wohl gelernt haben, der Gruppe etwas an, dass sie in der Stadt gefunden haben. Sie übergeben eine alte, magische Passrune, die wohl zum Verteidigungssystem der Stadt gehörte und erwarten eine Gegenleistung. Sie geben sich freudig mit einem Stängel Rosmarin zufrieden und verschwinden wieder.

Nach dem Mausoleum schaut sich die Gruppe einen weiteren verbliebenen magischen Ort der Stadt an. Er liegt nur 300m gut Zugänglich vom Mausoleum entfernt und stellt ein kleines Ziertürmchen dar, das zu einem inzwischen nicht mehr magischen Gebäude gehörte. Das Türmchen ist für die Stadt ungewöhnlich filigran und mit Pflanzenornamenten verziert. Es gab darin eine Art Schalter-Ausgabe und eine Bibliothek, aber diese wurde sauber leergeräumt. Durch das Steingespür spürt Danjazha jemanden in der Nähe des Gebäudes vorbeilaufen, offenbar unterirdisch in Richtung des dritten magisch verbliebenen Gebäudes. Die Gruppe bricht dorthin auf.

Es handelt sich dabei um den Kern des Herrscherpalastes, der Rest des Palastes wurde zerstört. Gut möglich, dass die Magie auf dem Kern der Anlage ihn vor der Zerstörung geschützt hat. Das Eingangstor ist verschlossen und die Gruppe entschließt sich dazu, es zunächst mit Klopfen zu versuchen. Ihnen wird tatsächlich geöffnet. Es ist offensichtlich, dass dieser Elf dazu verflucht ist, nicht sterben zu können. Von seinem Geist ist nicht mehr viel da. Er war wohl Sklave am Hof und kümmerte sich um die anfallenden niederen Arbeiten. Überraschend jedoch finden die Charaktere außerdem ein lebendiges Natternroß vor, dass von dem Verfluchten weiterhin versorgt wird. Es kann unmöglich aus der Zeit der Stadt stammen. Auch das Zaumzeug deutet auf eine ganz andere Kultur hin. Es freut sich augenscheinlich, andere lebendige Wesen zu sehen. Als sich die Gruppe in der Anlage umsieht, finden sie einen Verletzten, der wohl kulturell zum Natternroß passt. Offensichtlich hatte er sich in die Stadt verirrt. Weil er verletzt war, sah der Verfluchte wohl einen Grund, ihn in einer der Gesindekammern einzuquartieren und kümmert sich noch immer um ihn, obwohl der Fremde inzwischen seinen Verletzungen erlegen ist. Der verfluchte Elf scheint den Tod als solchen nicht zu verstehen. Außerdem finden die Charaktere noch die fein säuberlich im Schrank verstauten Dinge des Verstorbenen, darunter auch einige Artefakte, die sie mitnehmen. Beim Gehen fragt Danjazha den Verfluchten nach seinem Namen. Er muss sehr lange überlegen, dann sagt er, dass sein Name Arindon sei. Das Natternroß nimmt die Gruppe ebenfalls mit.

Zuletzt sehen sie sich noch das Portal Nummer 11 an. Es führt in eine offensichtlich sehr tief im Unterreich gelegene Anlage, die komplett aus dem Stein geschlagen wurde. In der Mitte bilden die angedeuteten Gebäudewände einen quadratischen Hof, in dessen Mitte sich eine Art abgedeckter Brunnen befindet. Ein Blick hinein offenbart ein nicht enden wollendes Licht ins Nichts. Sie decken den Brunnen wieder zu und schauen sich in den Gebäuden um, die in den Fels hineingeschlagen sind. Die Anlage war offensichtlich noch nicht ganz fertig gestellt und auch nur zu einem kleinen Teil bewohnt gewesen, bevor alles dem Verfall anheim gefallen ist. Da die gesamte Anlage selbst verzaubert ist, hat das Gebäude selbst allerdings keinen Schaden genommen. In einem Stockwerk stoßen die Charaktere auf einen Cerberus, der zu einem alten Dämon gehört, der sich in diese Anlage zurückgezogen hat. Der nachtelfische Dämon ist recht umgänglich und erzählt davon, dass er Jahrhunderte lang Aragna zu dienen hatte und mit einer kleinen Trollin bei einer Opferzeremonie einen Vorwand fand, den Tempel zu verlassen und sich abzusetzen. Er schätzt seine Vergangenheit nicht sehr und hat sich hier her ins Exil zurückgezogen. Er hatte vorgehabt, die kleine Trollin einfach zurück zu lassen, doch sie hatte sich nicht abschütteln lassen und kümmere sich hier nun um alles. Inzwischen ist die Trollin mit dem Namen Sivigge 15 Jahre alt. Der Dämon respektiert den Eigentumsanspruch von Danjazha und Kiadis durch den Sonnenbruch auf diese Anlage, fragt jedoch, ob er dennoch bleiben könne. Die Gruppe beschließt, ihm das zuzulassen. Er könnte ihnen außerdem mit einem magischen Speicher speziell für magische Maschinerien aushelfen, wenn sie dafür Sivigge in einer Magiergilde unterbringen. Auf seine Kosten natürlich. Durch das Portal wäre Sivigge so in der Lage, regelmäßig leicht hier her zurückzukehren, was der Trollin wohl sehr wichtig sei. Auch hier willigen die Charaktere ein und ziehen wieder ab.

Am nächsten morgen beim Frühstück erzählt Huan-Yong, dass der Knochenbär die ganze Nacht versucht hat, die Eingangspforte zu öffnen. Er fühle sich zwar durch die Magie sicher, aber es bleibe dennoch ein ungutes Gefühl, ein so mächtiges, aggressives Tier direkt vor der Tür zu haben. Danach schreibt Danjazha im Rang einer Klerikerin einen Brief an die Garde der Hauptstadt Rotentals, Obradih, in dem sie die Garde aus anonymen Quellen darüber in Kenntnis setzt, dass es an einem bestimmten Ort ein Lager von Sklavenfängern gibt.

Als sich die Gruppe erneut auf den Weg zum Zwergen-Mausoleum macht, befragen sie dort die Geister, um herauszufinden, wer das geopferte Mädchen dort ist. Sie finden heraus, dass es sich um Jalika aus Halveran in Genehia-Blauenau handelt. Sie sei auf dem Heimweg über das Feld gewesen, als man sie überfallen hatte und einen langen Weg hier her gebracht hatte. Hier wurde sie dann von einem Höhlenzwerg getötet. Es ist davon auszugehen, dass sie von Sklavenjägern gefangen und mehrfach weiterverkauft wurde, bis sie unglücklicherweise jenen in die Hände fiel, die nach einem Zwergenmädchen für ihre Opferzeremonie suchten.

Später sehen sich die Charaktere den Ort mit den Untoten an, von dem die alte Hyria erzählt hatte. Sie finden einen alten Tauron-Tempel vor. Die Untoten scheinen aus einer Art Resonanz zwischen der Verzauberung des Tempels und dem Fluch auf der Stadt entstanden zu sein. Sie schwinden bereits mit der langsam zerfallenden Magie des Tempels und sind für Danjazha und Kiadis keine echten Gegner. Der Tempel selbst birgt nur noch die Überreste des ehemaligen Hüters des Wissens und zwei patrouillierende verzauberte Katzenwächter, die sich jedoch nicht von den Spielern stören lassen. Nachdem sich die Charaktere um alle verbliebenen Untoten in und um den Tempel gekümmert haben, nehmen sie noch die Artefakte des Hüters mit sich.

Danach sehen sie sich den letzten, noch voll verzauberten Ort in der Stadt an, ein noch immer intakter Tempel der Neminatica. Er war zwar schon geweiht, verehrte Neminatica jedoch noch immer als die Heerführerin Menetecias und diente somit als Vorbild für Offiziere und Kriegsanwärter. Der Tempel ist sehr weitläufig, diente aber hauptsächlich zeremoniellen Zwecken (Prunkräume, Exerzierplätze etc.) Das Sanktum ist versiegelt. Es gibt eine abseits stehende Zwergenstatue in einer Nische der Außengänge, der noch immer Blumen dargebracht werden, zuletzt wohl vor etwa 20 Tagen. Aylem kann durch ihren Geruchssinn der Spur des Verehrers folgen und so findet die Gruppe einen kleinen Schatzraum, wohl ein Ort, den einer der Höhlenzwerge aufsucht, die hier auch Opfer darbringen. Dort sammelt er offensichtlich fein sortiert einzelne Relikte der Stadt. Es findet sich auch eine intakte Hauschronik darunter. Es scheint eine Art Ahnenkult zu sein. Sie beschließen, die alte Hyria nach ihm zu fragen.

Enddatum: 2.Fly 21K 12:30 (Silberreichzeit)

EP7

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